Online Marketing Schweiz

10 Online Marketing Tipps für den digitalen Erfolg

Dieser Fachbeitrag verrät euch 10 Tipps, wie Ihr Online Marketing aufs nächste Level bringt

Autor: Sami Gashi
Datum: 14.11.2020
Lesezeit: ca. 6 Minuten

Spätestens im Jahr 2020 haben die meisten Unternehmen verstanden, wie wichtig ein starkes Marketing im Internet ist. Für viele Firmen ist der Einstieg ins Online Marketing in der Schweiz mit Fragen und Unsicherheiten verbunden. Dabei müssen die ersten Schritte in die digitale Welt nicht kompliziert sein. OneLine hat im Folgenden zehn grundlegende Tipps rund ums Thema Online Marketing zusammengestellt. Eigenständig oder mit einer erfahrenen Agentur umgesetzt, werden Produkte und Services online hierdurch schneller sichtbar.

10 Tipps, um mit Online Marketing zum Erfolg zu gelangen

Tipp 1: Qualität umsetzen, die nicht teuer sein muss

Ob Bilder, Texte oder Videos, hochwertige Inhalte zeichnen eine gute Webseite aus. Alleine über eine Homepage zu verfügen, wird keinen Kunden überzeugen oder zur Neukundengewinnung beitragen. Qualität in Wort und Bild muss nicht viel kosten, dennoch sollten Unternehmen einige Standards der Online-Welt einhalten.

So sollten sämtliche Bilder eine höhere Auflösung besitzen und nicht nebenbei mit dem Smartphone aufgenommen worden sein. Es empfiehlt sich, für die mobile Version der Webseite Bilder mit geringerer Auflösung zu wählen, damit sich die Ladezeiten nicht verzögern. Bei den Texten lohnt es, auf die Dienste eines erfahrenen Texters zurückzugreifen. Während der Seitenbetreiber ein Experte seiner Branche ist, beherrscht der Texter den Umgang mit Worten.

Vorsicht: Aus einer Webseite mit geringer Qualität leiten viele Betrachter unterbewusst eine geringe Qualität der Produkte oder Dienstleistungen ab. Selbst hochwertige Artikel kommen nicht zur Geltung, wenn diese mangelhaft online präsentiert werden. Gehobene Qualität in Wort und Bild sollten sich ausserdem in einem Top-Service widerspiegeln.

Tipp 2: Personas und Zielgruppen richtig analysieren

Jede Webseite lässt sich weltweit binnen Sekunden aufrufen. Trotzdem richtet sie sich nicht an jeden Betrachter gleichermassen. Bereits bei der Gestaltung sollten Firmen eine klare Zielgruppe vor Augen haben. Diese lässt sich am besten durch die Erstellung sogenannter Personas erarbeiten.

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Personas sind typische Besucher der Webseite, die sich beispielsweise durch Alter, Geschlecht, Einkommen oder private Interessen definieren. Abhängig von den wichtigsten Personas ist die richtige Ansprache und die richtige Gestaltung der Webseite zu wählen. Wichtig ist das Bewusstsein, dass es unterschiedliche Vorlieben in der Internetnutzung gibt.

Ein jüngerer Kundenkreis wird Webseiten bevorzugt mobil aufrufen. Business-Personas erwarten dagegen häufiger ein klar strukturiertes Design, das über den Desktop-PC aufgerufen wird. Ist die Zielgruppe präzise ausgearbeitet, lässt sich neben der Seitengestaltung auch jede Marketing-Kampagne besser und kostengünstiger umsetzen.

Tipp 3: Die Wichtigkeit sozialer Netzwerke verstehen

Online Marketing in der Schweiz und weltweit funktioniert über zahlreiche Kanäle. Die Homepage ist unverzichtbar, jedoch nur ein Teil einer starken Präsenz in der digitalen Welt. Zu viele Unternehmen vernachlässigen soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram und verschwenden hierdurch ein wertvolles Potenzial des Marketings.

Gerade Social Media ermöglicht es, im direkten Kontakt mit bestehenden und neuen Kunden zu stehen. Durch Likes und Kommentare lässt sich eine Kommunikation miteinander pflegen und auf Lob und Kritik eingehen. Hierdurch zeigen Firmen eine direkte Kundennähe und eine dynamische Präsenz in der Online-Welt. Beides ist für eine zeitgemässe Wahrnehmung der Firma im Sinne des Online Marketings unverzichtbar.

Tipp 4: Alten Inhalten neuen Wert verleihen

Bei der Nutzung von sozialen Netzwerken entsteht schnell ein Problem: Ein Post bei Facebook oder Twitter gerät schnell in Vergessenheit. So viel Mühe sich der Seitenbetreiber bei der Erstellung des Posts gegeben habt, so kurz scheint die Wirkung des Beitrags zu sein. Dabei lassen sich alte Inhalten jederzeit wieder einen neuen Wert verleihen.

Eine Option hierfür ist die Einführung eines firmeneigenen Blogs als weitere Variante der Social Media. Der Blog bietet Firmen die Möglichkeit, Inhalte auch in einem grösseren Umfang darzustellen. Die Einträge lassen sich später bei Facebook, Instagram & Co. bewerben und verlinken. Im Laufe der Monate und Jahre lassen sich die gleichen Themen immer wieder in neuem Gewand aufgreifen. Die regelmässige Verlinkung der bestehenden Blog-Artikel sorgt so fortlaufend für neue Leser.

Tipp 5: Ohne hohe Kosten auf Automation vertrauen

Marketing in seiner klassischen Form nimmt Zeit und Mühen in Anspruch. Dies wird gleichermassen von vielen Unternehmen beim ersten Einstieg ins Online Marketing gefürchtet. Dabei bietet die digitale Welt ein grosses Potenzial, viele Mühen auszulagern. Durch die Automation diverser Aufgaben müssen Unternehmen selbst wenig tun, um eine starke und fortwährende Werbewirkung zu erreichen.

In welchem Grad Automation einen Sinn ergibt, hängt von den gesetzten Zielen und dem Umfang der Marketing-Kampagne ab. Bereits der automatisierte Versand von Newslettern mit individualisierten Inhalten hilft weiter, um stetige Nähe zum Kunden zu suchen. Auch das Veröffentlichen neuer Posts bei Instagram oder Facebook lässt sich automatisieren. Einmal von hausinternen Mitarbeitern oder einer Agentur vorbereitet, stellen Teile der Marketing-Strategie über Wochen und Monate hinweg keinen Aufwand mehr dar.

Tipp 6: Backlinks analysieren und Strukturen ausbauen

Zu jeder erfolgreichen Online Marketing Strategie gehören Backlinks. Hierbei sind Verlinkungen anderer Webseiten auf die eigene Homepage gemeint. Ein aktives Bemühen um Link-Partner ist möglich, genauso wie das Vertrauen auf das Netzwerk einer erfahrenen Agentur mit diversen, thematisch relevanten Partner-Webseiten.

Auch wenn Firmen keinen Einfluss auf gesetzte Links anderer Webseiten haben, können sie die Initiative beim Backlinking übernehmen. So lässt sich durch Online-Tools ermitteln, welche Seiten aktuell auf das eigene Webangebot verlinken. Oft sind Betreiber von Webseiten überrascht, von wem ein Backlink gesetzt wurde.

Im nächsten Schritt ist eine Analyse möglich, welche Web-Angebote ähnlich zu den verlinkenden Seiten sind. Indes kann sich die direkte Kontaktaufnahme lohnen, um einen weiteren, starken Backlink zu setzen. Gleiches gilt für ein gut gepflegtes Netzwerk in Social Media. Auch ohne bezahlte Anzeige werden viele Accounts gerne auf das eigene Angebot hinweisen und einen neuen Backlink setzen.

Tipp 7: Regelmässig neuen Content recherchieren

Erfolgreiches Marketing setzt voraus, dass regelmässig neue und spannende Inhalte ins Netz gebracht werden. Selbst wenn ältere Artikel erfolgreich neu verlinkt und genutzt werden, darf es an neuem Content auf Webseite und Social Media nicht fehlen. Hier ist es nicht immer einfach, stetig neue Inhalte zu finden, die bestehende und neue Kunden begeistern.

Für die Homepage oder den Blog hilft es, direktes Feedback seitens des Kunden zu erhalten. Vielleicht gibt es bestimmte Themen und Fragen, die häufig an das Unternehmen herangetragen werden. Diese auf der Webseite oder im Blog zu behandeln, sorgt regelmässig für neue Anreize. Ausserdem erkennen Kunden, dass ihnen zugehört wird und echte Kundennähe gelebt wird.

Für Schwung auf Social Media kann die Kooperation mit anderen Nutzern sorgen. Das Posten von Gastbeiträgen sorgt fast automatisch für neue Follower und wachsende Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden passend zur Zielgruppe. Welche Strategie auch gewählt wird: Die ins Netz gestellten Inhalte sollten nie einem Selbstzweck dienen. Inspiration bei Wettbewerbern zu holen, ist natürlich erlaubt. Trotzdem sollten die Inhalte immer einzigartig sein und dem Betrachter etwas Neues und Spannendes bieten.

Tipp 8: Die richtigen Software-Lösungen finden

Sei es bei der Newsletter-Erstellung, der Verwaltung von Facebook-Posts oder dem Retrargeting, ohne die richtige Software kommt kein Online Marketing voran. Anwendungen, die auf die jeweiligen Ziele abgestimmt sind, machen Online Marketing in der Schweiz deutlich schneller und stressfreier. In allen Bereichen des digitalen Marketings ist die Auswahl an Software-Lösungen riesig. Hier finden Einzelunternehmer genauso wie Grosskonzerne die passenden Anwendungen.

Vor der Anschaffung der Software ist zu überlegen, welche Personen diese nutzen sollen. Hier geht es zum einen um die Lizenzvergabe, die bei manchen Anwendungen je nach Gerät oder Nutzer notwendig ist. Ausserdem lohnt es sich oft, über eine hausinterne Schulung eine Einarbeitung in bestimmte Programme durchzuführen. Dies braucht oft nur wenige Stunden, erleichtert den Einstieg und die Nutzung der Programme jedoch erheblich.

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Tipp 9: Google AdWords mit Verstand nutzen

Ein wesentliches Ziel des digitalen Marketings ist das Erreichen von Top-Rankings bei Suchanfragen über Google. Neben besten Positionen in den organischen Ergebnisseiten sollten Firmen durch das Schalten von Werbeanzeigen über Google AdWords auf ihr Webangebot aufmerksam machen. AdWords sollte fester Bestandteil jeder digitalen Kampagne sein und bietet sich besonders für folgende Zwecke an:

Die Nutzung von AdWords wird in Form von Pay-per-Click oder Ähnlichem abgerechnet. Dabei sollten Firmen ihr Budget für Google AdWords intelligent einsetzen. So ist ein Bidding längst nicht auf alle möglichen Keywords rund um das eigene Webangebot sinnvoll. Stattdessen sollten Nischen gefunden und stärker auf regionale Kriterien gesetzt werden. Schliesslich hat ein nicht unwesentlicher Teil von Suchanfragen über Google regionalen Charakter, gerade bei mobilen Nutzern.

Tipp 10: Meta-Angaben kreativ und intelligent setzen

Wie stark Meta Title und Meta Description in die Bewertung einer Webseite durch Google einspielen, ist seit Jahren in der Diskussion. Manche Marketer halten die Meta-Angaben weiterhin für sehr sinnvoll, andere sehen nur noch eine geringe Relevanz. Was auffällt: Top-gelisteten Seiten bei einer  Google-Suchanfrage verfügen fast immer über einzigartige und aussagekräftige Meta-Angaben.

Dies sollten Seitenbetreiber nutzen und weiterhin auf umfassende Meta-Angaben vertrauen. Diese sollten nicht automatisch mit den immer gleichen Wörtern gesetzt werden. Gerade bei Online-Shops mit vielen ähnlichen Artikeln möchten sich Seitenbetreiber Mühen ersparen und verwenden die gleichen Meta-Angaben. Etwas Fleissarbeit und Kreativität lohnt sich hier, um Google die grossen Bemühungen rund um das eigene Webangebot zu zeigen.

Ausserdem gilt: Suchmaschinen wie Google zeigen Meta Title und Meta Description unmittelbar auf den Ergebnisseiten an. Diese sollten somit die Neugierde wecken und das Interesse des Betrachters nach dem Anklicken befriedigen. Mit etwas Geschick lassen sich so manche Interessenten auf die eigene Webseite locken.

Fazit zum Online Marketing in der Schweiz

Die genannten zehn Tipps geben grundlegende Einblicke in wichtige Themen, die Firmen beim Online Marketing in der Schweiz bedenken sollten. Natürlich gibt es weitere Tipps und detaillierte Ansätze, wie sich die einzelnen Ansätze sinnvoll befolgen lassen. Die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur hilft, die Vorteile der einzelnen Massnahmen genauer zu verstehen und erfolgreich in der digitalen Welt durchzustarten. Hier steht OneLine Firmen gerne als starker Partner zur Seite.