Clubhouse

Clubhouse – das audiobasierte soziale Netzwerk

Social Media mit Ton anstatt Bildern, das ist Clubhouse. Erfahrt hier mehr über die neue Social Media App.

Autor: Egzon Cekaj
Datum: 01.02.2021
Lesezeit: ca. 6 Minuten

Soziale Netzwerke sind oberflächlich. Sie verfälschen die Realität. In Bezug auf Freundschaft geht Quantität über Qualität. Stimmt – nicht immer. Wer so denkt, hat noch keine Erfahrung mit Clubhouse gemacht. Dieses Netzwerk steht für Authentizität. Wirklich. Hinter dieser Gemeinschaft stecken Menschen, solche die ihre Mitmenschen wertschätzen und respektieren. Ausserdem zielt Clubhouse auf einen Wissensaustausch ab. Auch auf das Schliessen von Freundschaften. Mit Menschen aus anderen Kulturen – weltweit. Was macht diese App einzigartig? Vielfalt. Denn Wissenschaftler, Künstler, Musiker, Sportler, Comedians, Unternehmer, gemeinnützige Organisationen, gewinnorientierte Unternehmen, Autoren, Immobilienmakler, Investoren, Aktienhändler, Sportliebhaber und Eltern teilen ihre Begeisterung für die neue Community. OneLine stellt die Besonderheiten dieses einzigartigen Netzwerks dar. Auch wenn die audiobasierte App, Clubhouse, noch in der Anfangsphase steckt, zeichnet sie sich durch ein enormes Wachstumspotenzial aus.

Was verleiht der Clubhouse App Authentizität?

Die steigende Beliebtheit resultiert nicht nur aus einem gelungenen Clubhouse Marketing, sondern auch aus der Authentizität, welche die Entwickler mit dieser App zum Leben erwecken. Doch die entscheidende Frage lautet: Woher stammt das steigende Interesse an diesem andersartigen Social Media? Weshalb steigt die Anzahl der Nutzer rapide an? Weil diese Community die Emotionen der User trifft. Weltweit. Menschen sehnen sich nach einer Gemeinschaft. Ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe oder einem Team definiert nahezu ihren Alltag. Wenig verwunderlich. Schliesslich basiert die Existenz des Menschen auf einer lebenslänglichen Zugehörigkeit zu einer oder mehreren Personengruppen. Eine weitere Interessante Frage, die daraus resultiert, lautet: Wie finden Menschen zueinander und wie entstehen daraus Gruppen oder Freundschaften? Zum einen haben soziale Bindungen ihren Ursprung in den gemeinsamen Interessen, zum anderen fühlen sich Individuen zu anderen Personen aufgrund ihres Verhaltens hingezogen. Die Clubhouse App setzt an diesen beiden Komponenten an: Zugehörigkeitsgefühl und Verhalten.

Ein Social Media, wie kein anderes

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Deshalb mutierte die Community dieser App von einer Handvoll Usern zu einem wachsenden sozialen Netzwerk. Doch, was haben die Entwickler dieser Community anders gemacht als die Konkurrenz? Sie haben fieberhaft daran gearbeitet, Emotionen zu treffen. Im Vergleich zu anderen Apps arbeitet Clubhouse lediglich mit der Audiofunktion. Darin liegt die Besonderheit dieser Community. Während die anderen sozialen Netzwerke überwiegend mit visuellen Komponenten arbeiten, fokussiert sich die audiobasierte Gemeinschaft auf die Macht der Stimme. Die Entwickler sprechen gezielt den Hörsinn an. Dadurch sind die Teilnehmer gezwungen, sich zu konzentrieren. Sie scrollen nicht nebenher und schauen neue Posts an. Darüber hinaus fungiert diese App als Informationsquelle, die einen Wissensaustausch unterstützt. Im Nachfolgenden erklärt OneLine, wie dieses Netzwerk arbeitet.

Noch ist das soziale Netzwerk nicht für jedermann zugänglich. Auch wenn die Community momentan geschlossen ist, soll das nicht so bleiben. Dennoch sind die Entwickler derzeit nicht bereit, diese App weltweit anzubieten. Aus zwei Gründen: Erstens soll die Community langsam wachsen. Denn dadurch bleibt ihr Seltenheitswert erhalten; die Qualität ebenfalls. Auch die vielfältige Zusammensetzung der Gemeinschaft geht nicht verloren – dank eines kontrollierten, langsamen Wachstums. Zweitens basiert Clubhouse auf der Zusammensetzung eines kleinen Teams. Zu viele Mitglieder kann die Crew (noch) nicht bedienen. Individuen, die sich für das neue Social Media interessieren, haben die Möglichkeit, sich auf einer Warteliste anzumelden. Allerdings sollten sie wissen “Likes” oder “Kommentare” treffen sie bei dieser Audio-App nicht an. Ebenso fungiert die Exklusivität als besonderer Reiz, denn lediglich ein bereits registriertes Clubhouse-Mitglied kann eine weitere Person einladen.

Gut durchdachte und noch besser strukturierte Richtlinien unterstützen die Beliebtheit der Community

Die App basiert auf Prinzipien, unterschiedlichen Rollenverteilungen, Regeln, Sicherheitsvorkehrungen, rechtlichen Hinweisen und Kontaktmöglichkeiten. Die Prinzipien sind einfach und heben sich dennoch von den anderen Netzwerken ab. Weil Gemeinschaft auf authentischen Gesprächen, die zum Nachdenken und Handeln anregen, basiert. Denn diese App vereint Spass, die Möglichkeit zu lernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen sowie die eigenen Erfahrungen mit anderen Menschen weltweit zu teilen. Zu den wichtigsten Leitprinzipien zählt die Authentizität der Teilnehmer. Unmittelbar danach folgt Respekt. In der heutigen Gesellschaft sowie in den zahlreichen anderen Netzwerken treffen Mitglieder nicht immer auf ein respektvolles Miteinander. Doch genau dieses Verhalten fasziniert Menschen an ihren Mitmenschen: Respekt. Und darauf basiert die neue App. Deshalb erfreut sie sich unter anderem einer steigenden Beliebtheit. Weil sich Teilnehmer keineswegs vor Mobbing und Beleidigungen fürchten. Respekt ist bei dieser App “in”, stets erwünscht und nie verkehrt. Jedes Mitglied verhält sich respektvoll: immer.

Toleranz spielt eine weitere, wichtige Rolle für ein respektvolles und friedliches Miteinander. Aus diesem Grund hat Clubhouse eine Community Guideline veröffentlicht. Sämtliche Teilnehmer respektieren Menschen einer anderen Herkunft sowie deren Sichtweisen. Des Weiteren zeichnen sich die Community-Mitglieder durch ein hohes Mass an Empathie aus. Sie versetzen sich gut in die Lage der anderen Teilnehmer hinein. Ebenso nehmen sie an Debatten teil, die für das Gute dienen. Dementsprechend besteht das Ziel darin, sinnvolle sowie authentische zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen. In virtuellen Zimmern laufen die Konversationen ab. Jeder User kann entweder Moderator, Sprecher oder Zuhörer sein. Darin liegt der entscheidende Unterschied im Vergleich zu den anderen sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und Co.. Teilnehmer wählen bewusst ihre Rolle. Sie scrollen nicht planlos durch die zahlreichen Posts.

Welcher Aufgabe kommt der Moderator nach?

Jedes Mitglied, welches ein Zimmer im Clubhouse eröffnet, fungiert als Moderator. Somit agiert diese Person als Sprecher, der andere Personen hinzufügt oder entfernt. Moderatoren geben den Ton an: sie leiten das Gespräch und bestimmen, in welche Richtung die Unterhaltung läuft. Erfahrene Moderatoren zielen darauf ab, allen Teilnehmern einen Mehrwert zu bieten. Deshalb laden sie verschiedene Personen mit unterschiedlichen Sichtweisen ein. Dadurch zeichnet sich das Gespräch durch einen hohen Grad an Vielfalt aus. Ausserdem kann er zurückhaltende Sprecher auffordern, sich am Gespräch zu beteiligen. Dementsprechend agiert der Moderator als ausgleichende Kraft, indem er Fragen in die Runde stellt.

Was machen Sprecher?

Sprecher oder Moderatoren eröffnen die Gesprächsrunde, während alle anderen Teilnehmer als Zuhörer im Publikum sitzen. In der Regel sehen die Gespräche in den seltensten Fällen wie Einzelgespräche aus. Zwar starten die Gespräche mit einem Sprecher und dehnen sich auf drei, sechs oder mehrere Teilnehmer aus. Dadurch teilen sich Sprecher mit den anderen Teilnehmern die Bühne, sobald diese sie betreten. Sofern kein Interesse mehr an einer Gesprächsteilnahme besteht, verlassen Mitglieder den Raum mithilfe der Funktion “leise verlassen”.

Die Rolle der Zuhörer beschränkt sich nicht nur auf das Zuhören

Personen, die als Zuhörer den Raum betreten, haben dennoch die Möglichkeit, am Gespräch teilzunehmen. Dafür heben sie die Hand. Sie lernen neue Leute kennen. Aber, falls das Interesse während des Gesprächs sinkt, verlassen sie den Raum. Das sogenannte Ghosting ist vollkommen erlaubt beim Clubhouse. Ein stummes Beitreten steht für den Status Zuhörer. Ferner sind Listener nicht dazu verpflichtet, lediglich in einem Raum zu verweilen. Stattdessen können sie ein anderes Zimmer betreten. Sofern Freunde an der Unterhaltung teilnehmen, haben sie ebenfalls die Möglichkeit, sich in einem anderen Chatraum zu treffen.

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Gibt es Regeln, die Mitglieder beachten?

Ja. Fake-Namen erlaubt das Netzwerk nicht. Des Weiteren durchlaufen Mitglieder einen Identifikationsprozess. Das Mindestalter der Teilnehmer beträgt 18 Jahre. Es ist strengstens verboten, andere Mitglieder zu mobben, attackieren, diskriminieren sowie zu beschimpfen. Respekt fungiert beim Clubhouse nicht als bedeutungsloser Begriff. Stattdessen leben Moderatoren, Sprecher und Zuhörer Respekt und Toleranz vor. Diese Regeln sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre unter den Teilnehmern. Das Verbreiten von Falsch- oder Spamnachrichten ist strengstens untersagt. Ebenso ist es verboten, die Dienstleistungen des sozialen Netzwerks zu missbrauchen. Ausserdem hat jedes Mitglied die Chance, eine Missachtung der Regeln zu melden. Doch sie haben nicht das Recht, andere Teilnehmer grundlos zu melden. Deshalb erfreut sich Clubhouse einer grossen Beliebtheit, weil Respekt und Toleranz dominieren.

Teilnehmer fürchten sich nicht vor sogenannten Hatern. Diese legen sich des Öfteren Fake-Profile in den anderen sozialen Netzwerken an. Anschliessend attackieren sie verbal andere Teilnehmer. Bei der Clubhouse-App ist dieses Verhalten nicht leicht umsetzbar, denn Fake-Profile haben keine Chance. Und mit dem richtigen Namen verlässt zahlreiche unglückliche Hater der Mut, andere Menschen zu beleidigen, mobben oder ihnen zu drohen.

Clubhouse Marketing: Trend der Zukunft?

Mittlerweile haben Firmen und Organisationen die Möglichkeit, einen Clubhouse-Account zu erstellen. Dadurch betreiben sie ein Personal Branding und nutzen die Plattform für ein gelungenes Influencer Marketing. Denn als Unternehmen die Macht der sozialen Netzwerke erkannten, kreierten sie aussagekräftige und nützliche Unternehmensprofile. Mithilfe eines Clubhouse Marketings bauen Betriebe ihr Image aus, schärfen ihre Markenwahrnehmung und eröffnen Diskussionsrunden zu auserwählten Fachgebietsthemen. Der Vorteil beim Influencer-Marketing liegt in der Chance, Gespräche zwischen Influencern und Followern zu organisieren. Zwar bieten soziale Netzwerke ähnliche Gespräche an, aber diese laufen eher in Form eines Chats ab.

Die audiobasierte Clubhouse-Community ist den anderen Netzwerken nun einen Schritt voraus. Unternehmen, die diese Entwicklung von Beginn an unterstützen, profitieren in vielerlei Hinsicht von einer Teilnahme. Ausserdem tragen sie eine wichtige Botschaft an ihre Kunden heran: Wir akzeptieren moderne Kommunikationsmittel. Wir sehen in unseren Kunden nicht nur ein Mittel zur Gewinnmaximierung, sondern Menschen mit Bedürfnissen. Wir arbeiten daran, unseren Kunden, den Alltag zu erleichtern. OneLine sieht ein immenses Potenzial im Clubhouse Marketing.