Content Writing

Content Formen
Teil 1

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Content Marketing Agentur

Der Content-Radar

Tatsächlich gibt es zahlreiche Methoden, mithilfe derer Sie die für Ihre Zwecke besten Content-Formen eruieren können. Es ist uns an dieser Stelle selbstverständlich nicht möglich, sämtliche dieser Verfahren im Detail vorzustellen. Den im Kontext der Suchmaschinenoptimierung oft zuträglichsten Ansatz, den sogenannten Content-Radar, möchten wir Ihnen allerdings nicht vorenthalten. Der Content-Radar ist deshalb besonders SEO-relevant, da er die Rezipienten, also Ihre potenziellen Kunden, ins Zentrum der Analyse rückt. Und diese sollten – wie eingangs nochmals herausgestellt – für einen maximalen SEO-Effekt stets möglichst präzise bedacht werden. Dabei unterscheidet die Methode auf zwei Achsen emotionale sowie funktionale Inhalte und vordergründigen sowie tiefgründigen Content.

Content Agentur Luzern

Emotionale und Funktionale Inhalte

Die Achse der emotionalen bzw. funktionalen Inhalte richtet sich auf den Nutzen, welcher den jeweiligen Rezipienten vermittelt wird. Zentrale Fragen sind hier: Lernen die Nutzer durch die Verwendung des Contents etwas, nehmen jene wirklich Informationen mit, die sie später weiterverwenden können, ist der Inhalt umfassend, sodass deren Betrachter/Hörer schliesslich deutlich besser Bescheid wissen? Oder erzeugt der Inhalt vordergründig Emotion und hat kaum funktionalen Wert – empfinden dies Rezipienten eventuell sogar als wertvoller?

Anhand der Achse der vordergründigen bzw. tiefgründigen Inhalte wird festgemacht, wie viel Zeit Rezipienten sich nehmen, um betreffende Content-Formen zu nutzen, also wie sehr jene diese wirklich interessieren. Bei einem oberflächlich und geringen Interesse sollte der Content kurz und knackig gestaltet sein und oft nicht zu sehr ins Detail gehen. Besteht grosser Zuspruch – sind die Nutzer einer Inhalts-Form also bereit, Zeit zu investieren, um entsprechende Informationen aufzunehmen – können Sie jene mit vordergründig agierendem Content in aller Regel nicht zufriedenstellen. Dies betreffend optimale Inhalte sind möglichst ausführlich.

Unter der Berücksichtigung der Achsen des Content-Radars sind vier Perspektiven Ihrer Rezipienten zu eruieren, welche unterschiedliche Nutzenbereiche beschreiben und anhand derer wiederum die Content-Formen ausgerichtet werden: News/Information, Wissen/Enabling, Unterhaltung/Spass und Beziehung/Sinn.

Im Bereich News/Information ist insbesondere auf Aktualität und Trends zu setzen. Es gilt hier einen wirklichen Nachrichtenwert zu vermitteln und durch Fakten unter den Voraussetzungen Schnelligkeit, Aktualität und Exklusivität zu überzeugen. Wissen/Enabling umfasst vor allem Orientierungs- und Entscheidungshilfen, im Kontext derer normalerweise eine möglichst gute Informationstiefe höchst wichtig ist. Wenn Sie Ihren Expertenstatus im Netz ausbilden möchten oder sogar auf einem bestimmten Gebiet die Kompetenzvorherrschaft anstreben, um mehr Nutzer für Ihre Inhalte zu gewinnen und so Ihre Positionierung im Ranking der grossen Suchmaschinen zu pushen, sollten Sie insbesondere auf Content-Formen zurückgreifen, welche die Bereiche News/Information sowie Wissen/Enabling abdecken.

Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Spass/Unterhaltung und Beziehung/Sinn unbedingt weniger SEO-Relevanz besitzen. In spezifischen Unternehmens- oder Marketing-Kontexten sind dementsprechende Content-Formen überaus zweckdienlich, um Interessenten zu Kunden zu machen sowie ebenso Bestandsabnehmer zu binden – und die Suchmaschinenpositionierung unter anderem über eine gegebenenfalls verstärkte Inanspruchnahme derartiger Inhalte bzw. die damit verbundene User Experience positiv zu beeinflussen. Das trifft selbst auf sonst eher technisch/nüchtern/seriös agierende Branchen zu. So sind Spass/Unterhaltung und Beziehung/Sinn hinsichtlich der immer wichtiger werdenden persönlichen Note bei der Ausspielung von Informationen mittlerweile auch in Geschäftsbereichen zu berücksichtigen, die noch vor einigen Jahren unbedingt eine seriöse Distanz zu wahren hatten. Fest steht, dass immer mehr Netznutzer in vielen Bereichen ihrer Customer Journey nicht mehr nur eine IP-Adresse oder Kundennummer sind und die Lösung ihrer Probleme oder Bedürfnisse in den Händen echter Menschen wissen möchten. Wenn Sie es schaffen, diese Gegebenheit in Ihrem Content vollumfänglich anzunehmen, werden Sie die User Experience Ihrer  Kunden stark anheben – und diese hat indes faktisch einen sehr grossen Einfluss auf das Ranking.

Setzen Sie spezifische strategische Content-Schwerpunkte auf – zunächst – einen dieser Bereiche. Wählen Sie das Segment, welches für Ihre Unternehmens- bzw. Marketing- und letztendlich SEO-Zwecke am besten geeignet ist. Fragen Sie sich, ob Sie dort nur mitschwimmen, einen überdurchschnittlichen Status innehaben oder gar führend sein möchten. So können Sie nicht nur definieren, welche Content-Formen Sie nutzen, sondern ebenfalls welchen Anspruch Sie an deren Produktion stellen sollten. Das wiederum hilft Ihnen, Ihre Ressourcen effizient zu planen, womit Sie die Chancen erhöhen, im von Ihnen fokussierten Bereich wirklich wettbewerbsfähig zu sein.

Aber welche Content-Formen sind tatsächlich tendenziell besonders nutzbringend bzw. welche werden in Anbetracht des Content-Radars häufig verwendet und wie funktionieren sie? Diese und weitere diesbezüglich relevante Fragen werden nachfolgend beantwortet.

News/Information

Selbstverständlich können Sie den Bereich News/Information – wie im Übrigen auch alle anderen Segmente des Content-Radars – über entsprechende Artikel, Videos, Podcasts etc. auf Ihrer Unternehmens-Website abdecken. Es gibt jedoch praktisch immer bestimmte Kanäle bzw. damit verbundene Content-Formate, welche im jeweiligen Kontext tendenziell einen deutlich erhöhten Nutzen verschaffen.

So sind typischerweise schnelle, ereignisbezogene News/Informationen viel besser in einem spezifischen Unternehmens-Blog aufgehoben. Dieser wird von Google und Co. als solcher erkannt bzw. als für derartige Content-Ausprägungen und somit bei betreffenden Suchanfragen mitunter bevorzugt berücksichtigt. Weiterhin bilden soziale Netzwerke und insbesondere Twitter mit seiner Fokussierung auf kurze, schnell erfassbare Messages eine ideale Basis für News/Informationen.

Soziale Netzwerke sind praktisch allgegenwärtig und bieten damit in vielen Betriebskontexten unter anderem eine sehr gute Reichweite. Entsprechende Posts verlinken bestenfalls zur Unternehmens-Website oder zum Blog, wodurch dort – SEO-wirksam – mehr Traffic entsteht. In Anbetracht der mitunter enormen Verbreitung haben diese Inhalte und damit verbundene Website- bzw. Blog-Einträge faktisch erhöhtes Potenzial, Backlinks zu erhalten – und diese zählen nach wie vor zu den wichtigsten Ranking-Faktoren von Google.

Wissen

Ihre  Kunden suchen im Netz vornehmlich nach Informationen, welche dabei helfen, spezifische Probleme oder Bedürfnisse zu lösen. Indem Sie Ihrer Zielgruppe Wissen in Verbindung mit Ihren Waren oder Dienstleistungen mit hohem Mehrwert vermitteln, können Sie diese von der Güte Ihrer Marke überzeugen. Je häufiger und ausgiebiger entsprechende Inhalte genutzt werden, desto besser stuft auch Google diese ein.

Um das Maximum herauszuholen, gilt es jedoch nicht nur im herkömmlichen organischen Ranking möglichst weit vorne zu landen, sondern ebenfalls im sogenannten Knowledge Graph von Google berücksichtigt zu werden. Hierbei handelt es sich um eine Datenbank, deren Inhalte bei passenden Anfragen bzw. richtiger unternehmensseitiger Abstimmung rechts neben den organischen Ergebnissen in einem zusätzlichen Fenster erscheinen. Die dort gegebenenfalls aufgeführten Facts bezieht der Suchmaschinenprimus zu grossen Teilen von Wikipedia, womit firmenbetreffende Einträge auf der kostenlosen Wissensplattform überaus SEO-relevant sind.

Ephemeral Content

Die Wirkungsstärke von beschränkten Angeboten nutzt der Handel bzw. das damit verbundene Marketing bereits seit vielen Jahren höchst erfolgreich. Ist eine Ware/Dienstleistung oder eine spezielle Variante eines Produkts nur für eine kurze Zeit verfügbar, steigen die Begehrlichkeiten bei der jeweiligen Zielgruppe mitunter enorm. Das bringt jene tatsächlich dazu, tendenziell deutlich schneller zuzugreifen.

Dieser Sachverhalt wird sich mittlerweile auch im Content Marketing verstärkt zunutze gemacht. Sogenannter Ephemeral Content an sich wirkt hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung zwar nicht so nachhaltig wie andere Content-Formen, da er nur eine kurze Zeit zur Verfügung steht. Dass er jedoch – vornehmlich resultierend aus der normalerweise besonders prompten Nutzung durch Ihre  Kunden – bei einer optimalen Umsetzung eine gute Engagement Rate hervorruft und viel Traffic für Ihre Webpräsenzen bedeuten kann, ist durchaus sehr SEO-nützlich.

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