Mobile First-Indexierung und Mobile SEO

Wieso ist Mobile SEO wichtiger denn je?

Ab März 2021 gilt Mobile First-Indexierung. OneLine verrät dir in diesem Blogbeitrag wieso Mobile SEO wichtiger den je ist.

Autor: Egzon Cekaj
Datum: 26.01.2021
Lesezeit: ca. 6 Minuten

Ein souveräner Internetauftritt: Das war einst die notwendige Bedingung für Unternehmen, Organisationen, Vereine sowie Verbände, um sich erfolgreich am Markt gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Die Suchmaschinenoptimierung fungiert als unverzichtbares Werkzeug einer Webseite, die bei einem Ranking die oberen Plätze belegt.  Schliesslich klicken die wenigsten Nutzer auf die nachfolgenden Suchergebnisseiten. Search Engine Optimization (SEO) lautet die englische Bezeichnung für die Suchmaschinenoptimierung. Dabei handelt es sich um eine Teildisziplin des Online-Marketings. SEO umfasst die technische und inhaltliche Webseitenoptimierung. Darüber hinaus verfolgt sie das Ziel, mithilfe von beliebten Keywords eine Webseite auf die ersten drei Plätze der Suchergebnisse von Suchmaschinen zu katapultieren. Seit der Gründung von Google, Yahoo, Bing oder Ask waren Veränderungen und Anpassungen an die Nutzerbedürfnisse die Regel. Webseitenbetreiber setzten nicht nur damals, sondern auch heute noch SEO-Massnahmen um, damit sie den Kampf gegen die Konkurrenz gewinnen. Seit einiger Zeit rückt jedoch Mobile SEO zunehmend in den Vordergrund.

Im Prinzip handelt es sich bei den SEO-Massnahmen der Webdesigner um ein altbekanntes Phänomen. Wie das denn? Der Wissenschaftler Charles Darwin sprach in seiner Evolutionstheorie von einem sogenannten “Survival of the Fittest”. Laut ihm überleben lediglich die Individuen, die dazu in der Lage sind, sich an die Bedingungen ihrer Umgebung anzupassen – auch dann, wenn diese sich ständig ändern. Dasselbe gilt für Unternehmen sowie Webseitendesigner. Lediglich diejenigen, welche die neuesten SEO-Massnahmen umsetzen, bleiben bestehen. Und worauf achten informierte, ambitionierte und motivierte Webdesigner? Auf die Änderungen, welche Suchmaschinen oder Google durchführen. Schliesslich hat sich Google als Dienstleister einen konkurrenzlosen Status erarbeitet. Weil die Wettbewerber bei Usern nicht an die Beliebtheit von Google herankommen. Deshalb bezieht sich OneLine in diesem Artikel auf Google und das damit verbundene Mobile SEO. Dieses ist mittlerweile wichtiger denn je. Wie kam es zu dieser Trendwende? Die Antwort auf diese Frage lautet: Das Nutzerverhalten hat diese verursacht.

Die Mobile-First Indexierung ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbares Gut

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Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon, machte einst eine wichtige Aussage. Dabei betonte er die Wichtigkeit seiner Kunden. Er betrachtet diese als Gäste, welche er auf eine Feier eingeladen hat. Sich hingegen sieht er in der Rolle des Gastgebers. Somit besteht sein Ziel darin, eine Wohlfühlatmosphäre für alle Anwesenden zu kreieren. Einzelheiten unterschätzt er nicht. Ausserdem ist er darauf erpicht, seinen Kunden den Alltag zu erleichtern. Was hat diese Vorgehensweise mit der Mobile-First Indexierung zu tun? Eine ganze Menge. Google besteht darauf, das “Leben” der Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten. Die Suchmaschine passt sich deshalb den Bedürfnissen der User an. Und weil diese mittlerweile ihre Suchanfragen über mobile Endgeräte tätigen. Wie es scheint, neigt sich die Desktop-Ära dem Ende zu. Als vitaler Dienstleister reagiert Google auf die Änderungen des Nutzerverhaltens. Deshalb liegt bei dieser Suchmaschine die Mobile First Indexierung im Mittelpunkt; dank der User.

Mobile Endgeräte stossen den klassischen Desktop vom Thron

Regelmässige Modernisierungen, die im Algorithmus der Suchmaschine ablaufen, halten die Ranking-Faktoren kontinuierlich auf dem aktuellen Stand. Google erfreut sich nach wie vor der grössten Beliebtheit unter den Nutzern. Aus einem einfachen Grund: Der Dienstleister legt einen hohen Wert auf Qualität und Aktualität gleichermassen: mit einem Fokus auf die User. Deshalb vollzog Google das Update namens mobile friendly. Dieses verarbeitet die steigende Anzahl der Suchanfragen, welche über mobile Endgeräte stattfinden. Mobile SEO erfreut sich an der Rolle eines bedeutenden Meilensteins in der Suchmaschinenoptimierung. Google hat diese Aussage bestätigt: Künftig wird Mobile SEO eine stärkere Gewichtung als herkömmliche Desktop-Ranking-Faktoren geniessen.

Wie gewann das mobile Ranking bei Google an Bedeutung?

Im Jahre 2013 wiesen Experten auf das mobile Ranking hin. Zwei Jahre später präsentierte Google seine Anpassung “mobile friendly”.  Daraufhin fand eine beachtenswerte Änderung in der Welt der Suchmaschinenoptimierung statt. Denn ab diesem Tag erfreuten sich Webseiten im Google-Ranking einer grossen Beliebtheit, sofern das Webdesign für mobile Endgeräte optimiert wurde. Ende des Jahres 2016 verkündete Google, dass mobile Ranking-Faktoren in einem Vergleich zu den Desktop-Zugriffen überwiegen. Der Googlebot überprüfte des Weiteren unter dem Titel “Mobile First” vorrangig mobile Seitenversionen. Weil die Anzahl der Suchanfragen, welche über den Desktop stattfinden permanent sinkt, gewinnt die Mobile First Indexierung weiterhin an Bedeutung. In der Wirtschaft gilt das Prinzip: “Die Nachfrage bestimmt das Angebot.” Weil sich die Zukunft des Internets auf den mobilen Endgeräten abspielt, gewinnt Mobile SEO an Bedeutung. Täglich.

Das mobile Ranking gewann auch an Bedeutung, weil die Anzahl der Smartphone-User weltweit regelmässig ansteigt. Dieser Trend hat eine Auswirkung auf das Online-Marketing erzielt. Zugunsten von SEO optimieren Webdesigner ihre Online-Auftritte. Webseiten, die sich durch eine hohe Nutzerfreundlichkeit auszeichnen, landen im Google-Ranking weit oben. Mittlerweile sind das Seiten, die Webmaster für Smartphones und Tablets optimiert haben. Von dieser Optimierung profitieren Nutzer und Seitenbetreiber gleichermassen. Google prüft die mobile Anpassung einer Webseite vor der Desktop-Version. Das liegt am steigenden mobilen Traffic. Er bestätigt Google in der Vorgehensweise. Webseitenbetreiber, die diesen Trend verschlafen, verlieren Seitenbesucher. Deshalb ist Mobile SEO wichtiger denn je. Diejenigen, die agieren, landen im Suchmaschinen-Ranking weit oben.

Wie erfolgt eine Webseiten-Optimierung für mobile Endgeräte?

Im Vergleich zu einer Desktop-Version sollte eine mobile Webseite über eine gut lesbare Schrift und mittelgrosse Buttons verfügen. Zahlreiche Lücken? Leere Felder? Diese Fehler sind auf einer mobilen Webseite deplatziert. Sie treiben die Seitenbesucher umgehend in die Flucht. Schliesslich zeichnen sich Bildschirme von mobilen Geräten durch eine geringere Grösse aus. Deshalb ist Mobile SEO unverzichtbar. Webmaster steigern ihren Traffic, wirken einer Absprungrate entgegen und fallen bei Google positiv auf – wenn sie ihre Seite an die mobilen Ranking-Faktoren anpassen. Informierte Webmaster nutzen das “mobile friendly test tool”. Das ist ein Werkzeug von Google. Es genehmigt eine Überprüfung der Webseite. Denn es zeigt an, ob der Internetauftritt für die mobile Ansicht optimiert ist. Für eine einwandfreie Usability dienen kurze Ladezeiten, eine unkomplizierte Bedienung sowie ein optimiertes Design als effektives Trio für den Seitenaufbau.

Das erwähnte Tool bringt in Erfahrung, wie hoch die Ladegeschwindigkeit ist, die über mobile Endgeräte verläuft. OneLine rät zu einer Verbesserung des Page Speeds. Dafür komprimieren Seitenbetreiber ihre Webseiten-Ressourcen. Ausserdem ermöglichen sie ein schnelles Rendering ihrer Webseite, indem sie blockierende JavaScript- oder CSS-Ressourcen entfernen. Bei einer mobilen Webseiten-Version sind die Bilder optimal formatiert und komprimiert. Lange Antwortzeiten des Servers sind ein Tabu.

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Mobile SEO erfordert eine neue Anordnung des Webseiteninhalts

Eine Optimierung für mobile Endgeräte zieht eine andere Anordnung des Website-Contents nach sich. Wie erfolgt das? Mithilfe des responsiven Designs.  dieses ist praktisch und clever, denn dabei bleiben HTML und URL gleich. Lediglich die Ansicht passt sich an die Displaygrösse an. Darüber hinaus unterscheiden die Server, ob es sich um ein stationäres oder mobiles Gerät handelt. Ein cleverer Vary Response Header signalisiert der Suchmaschine, ob Webmaster den Content optimiert haben oder nicht. Ausserdem erfolgt auf diese Weise eine Berücksichtigung des Nutzers. Desktop-User oder Smartphone-Nutzer?

Von der genutzten Software hängt die Anpassung des Designs ab. Momentan erfreut sich WordPress einer grossen Beliebtheit. Beim Mobile SEO erfolgt eine Anpassung der Buttons und Schaltflächen. Nutzer tippen diese mühelos an. Sichtbar und unkompliziert – diese zwei Attribute kennzeichnen eine einwandfreie Navigation auf der Webseite. Daneben sind lesbare Schriftarten sowie ausreichende Abstände zwischen den Links unabdingbar. Ganz wichtig: Smartphones spielen keine Flash-Videos ab. Deshalb sind sie auf einer mobilen Webseiten-Version unpraktisch. Essenziell ist beim Mobile SEO eine robots.txt-Datei. Sie ermöglicht dem Googlebot, eine Webseite zu crawlen. Vom Crawling hängt das Ranking-Ergebnis ab. Grosse Dateien stören. Weil Nutzern lediglich eine begrenzte Datenmenge zur Verfügung steht. Deshalb stellen kleine Seitengrössen die bessere Alternative dar. Sie sind nutzerfreundlich – insbesondere auf den mobilen Endgeräten.

Was betrifft denn Webmaster, die ihren Internetauftritt bereits an die Bedingungen der Mobile First-Indexierung angepasst haben? Nun, diese können das Zitat von Philip Rosenthal umsetzen: “Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.” Was heisst das in Bezug auf das mobile Ranking? Webmaster können die Feinheiten inspizieren. Ihre Newsletter und E-Mails anpassen – an die mobilen Endgeräte.

Es ist an der Zeit die mobile Suchmaschinenoptimierung durchzuführen, um das Nutzererlebnis zu erhöhen

Mobile Endgeräte nehmen einen festen Bestandteil im Alltag einer grossen Mehrheit ein. Dieser Trend wird sich lediglich zugunsten der mobilen Geräte verändern. Aufgrund dieser Entwicklung designen Webmaster ihren Online-Auftritt nach den Vorschriften der mobilen Seitenversionen. Sobald sie diese vollendet haben, passen sie ihre Seite an einen stationären Desktop an. Richtungsweisend. So bewerten Experten diese Vorgehensweise. Darüber hinaus ziehen sie eine Umstellung von “mobile first” zu “mobile only” in Betracht. Das liegt an dem Verhalten der Nutzer. In manchen Staaten spielt sich das Traffic-Verhalten ausschliesslich auf mobilen Endgeräten ab. Tendenz steigend. Deshalb ist mobiles SEO wichtiger denn je. Webmaster und Unternehmen, die diese Entwicklung verschlafen, riskieren einiges: ihren Ruf, ihre Existenz und eine damit verbundene Insolvenz.