Der unterschätzte Trend der Zukunft

Mobile SEO

Mit der Mobile-First Indexierung wird eine mobil optimierte Webseite zum Must-Have

Es tritt ein neues Zeitalter ein – in der Suchmaschinenoptimierung. Der Name für diese Veränderung lautet: Mobile-First Indexierung. Und wofür steht diese? OneLine klärt auf und verdeutlicht, worin die Besonderheiten des Mobile SEO liegen. Schliesslich erfreut sich diese Art der Suchmaschinenoptimierung einer steigenden Beliebtheit – aus einem einfachen Grund: die Anzahl der Suchanfragen, welche Nutzer über ihr Mobiltelefon stellen, steigt kontinuierlich und global an. Zahlen liefern beeindruckende Fakten, welche das Ende der Desktop-Ära belegen. Dieser Sachverhalt lässt sich mit dem Wegfall der Digitalkamera vergleichen. Hochwertige Smartphones haben diese in vielen Privathaushalten ersetzt. In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung hat Google rechtzeitig reagiert. Das Unternehmen passt die Technik an diese Veränderung an. Es stellt die Mobile-First Indexierung in den Mittelpunkt

Wofür steht die Mobile First Indexierung?

Google fungiert nahezu als Synonym für den Begriff “Suchmaschine”. Konkurrenten schaffen es nicht, Google von seinem Monopol-Thron zu stossen. Deshalb fokussiert sich OneLine in diesem Artikel auf Google. Bereits nach dem ersten Klick auf den auserwählten Treffer einer Suche, sehen Nutzer den Content, welchen ihm die Suchergebnisse anzeigen. Allerdings gelingt dies nur, wenn die Crawler der Suchmaschine über dieselbe Sichtweise wie die Nutzer verfügen. Googlebot fungiert als anderweitige Bezeichnung für die Suchmaschinencrawler. Weil die Mehrheit der Internetnutzer mittlerweile über ihr Mobiltelefon Suchanfragen tätigt, erfolgt eine Umstellung. Google vollzog im September 2020 eine Mobile-Index-Wende. Schliesslich spielt es eine entscheidende Rolle, ob der Bildschirm der User die Grösse eines Desktops oder eines Smartphones aufweist.

Was resultiert aus der Mobile First Indexierung?

Google betrachtet seit September 2020 Webseiten analog zu einem Smartphone-User. Das Dienstleistungsunternehmen hat laut eigener Aussage ungefähr 70 Prozent sämtlicher Webauftritte maschinell auf Mobile SEO umgestellt. Diese Aufgabe verdankt die Suchmaschine dem cleveren Googlebot. Nach einer automatisierten Überprüfung hat dieser festgestellt, dass die Mehrheit der Webauftritte die notwendigen Bedingungen für die Mobile-First-Indexierung erfüllt. Auf der anderen Seite ist ein Drittel der gegenwärtigen Webseiten für das SEO Mobile noch nicht bereit. OneLine erläutert, wie Webseitenbetreiber in diesem Fall vorgehen sollen.

Als erste, unverzichtbare Anlaufstelle dient die Google Search Console. Sie liefert eine zuverlässige Auskunft darüber, ob eine Webseite die Mobile-First-Indexierung verwendet. Ausserdem unterstützt Google Webseitenbetreiber. Es stellt diesen ein nützliches Dokument zur Verfügung. Es trägt den Namen “Best-Practice”. Dabei spielen die nachfolgenden Aspekte die Hauptrolle:

Weshalb Responsive Design als ideale Lösung für das Mobile SEO agiert

Manche Webseitenbetreiber machen nach wie vor einen entscheidenden Fehler: sie nutzen unterschiedliche URLs für ihre mobile und ihre Desktopseiten-Version. Experten raten von dieser Methode jedoch ab, weil sie Unstimmigkeiten verursacht. Nicht einmal Google ist in der Lage, derartige Webseiten-Konfigurationen auszugleichen. Deshalb wechseln informierte Webdesigner zu einem Responsive Design. Diese Methode stellt eine hervorragende Technik dar. Sie gewährleistet mithilfe von CSS3 Media-Queries und HTML5 eine deckungsgleiche Präsentation von Webseiteninhalten. Das Responsive Design zeichnet sich durch einen entscheidenden Vorteil aus: Die Webseitengestaltung punktet mit ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Darüber hinaus besticht das Layout mit seiner universellen Benutzerfreundlichkeit – unabhängig davon, ob es sich um eine Anzeige auf einem Computer-Desktop, Smartphone oder Tablet handelt. Webseiten-Besucher profitieren von kurzen Ladezeiten. Zudem verarbeiten Leser den Content schneller und besser. Beide Aspekte fungieren als wichtige Ranking-Faktoren.

Die drei Fs dienen zudem als bestmögliche Erklärung für das Responsive Design, denn es steht für “Form follows function”. Mit anderen Worten: Design, Funktion und Content passen sich an die Bildschirmauflösung des Endgeräts an. Die wortwörtliche Übersetzung für Responsive Design lautet reagierendes Webdesign. Diese Gestaltung passt sich den Umständen des Webseitenbesuchers an – und nicht andersherum.

Vorteile von Mobile SEO

Mobile SEO besticht mit einer unterschätzten Eigenschaft: Der Pflegeaufwand des redaktionellen Webseiteninhalts ist geringer. Wohingegen eine strenge Trennung der Desktop- und der Mobilwebseiten-Version mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden ist. Allerdings existiert ein weiterer Grund, weshalb sich die Mobile First Indexierung in der Praxis durchsetzt: Weil im März 2021 eine Mobile First Indexierung zu 100 Prozent ansteht. Daraus resultiert die Frage, wie Webseiten-Designer vorgehen sollten, um mit den Anforderungen des SEO Mobile mitzuhalten.

Hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Umstellung auf Mobile SEO

Die Agentur OneLine empfiehlt die nachfolgenden Schritte zu vollziehen, um eine erfolgreiche Mobile-First Indexierung durchzuführen. An erster Stelle sollte die mobile Seitenversion über zahlreiche technische Elemente verfügen. Die spannende Frage lautet: “Wie können Webmaster diesen Aspekt überprüfen?” – Ganz einfach. Sie richten dafür ein kostenloses Ahrefs Tools-Konto ein. Anschliessend crawlen sie zunächst ihren Internetauftritt mithilfe der Option “Site Audit”. Die Standardeinstellung crawlt die Seite unter Zuhilfenahme eines Desktop-User-Agenten. Dadurch sehen Webmaster den Internetauftritt exakt so wie er auf einem Desktop erscheint. Allerdings genügt ein Klick auf die Registerkarte namens “Crawl-Einstellungen”. Dort führen Webseitendesigner eine simple Änderung durch, indem sie auf die Option “Mobile” wechseln. OneLine empfiehlt, vor dem Wechsel, zuerst die Desktop-Variante zu crawlen. Dank dieser Vorgehensweise klärt die integrierte Vergleichsfunktion darüber auf, ob noch Probleme existieren. Diese können auf einem mobilen Endgerät auftauchen. JavaScript-, CSS- sowie Bilddateien sollten auf sämtlichen Seiten crawlbar sein.

Welches Detail entscheidet darüber, ob eine Mobile-First Indexierung von Erfolg gekrönt ist? – Die Ladezeit. Lange Ladezeiten sind verheerend: für den Webseitenbesucher und den Webseitenbetreiber gleichermassen. Deshalb misst Google die Ladezeit. Als Grundlage dient die mobile Seitenversion. Für ein erfolgreiches Mobile SEO kontrollieren Webmaster dieses unverzichtbare Detail in ihrer Google Search Console unter der Kategorie: Erweiterung – Core Web Vitals – Mobile. Darüber hinaus ist eine Sichtprüfung erforderlich. Zu dieser zählt die Kontrolle der vorhandenen Interstitials. Dabei handelt es sich um Seiten, die eine Altersbestätigung der Webseitenbesucher erfordern oder Werbeanzeigen ermöglichen. Diese sollten für eine erfolgreiche Mobile-First Indexierung wenig Platz beanspruchen.

Worin liegt der Unterschied zwischen einer mobilen und einer Desktop-Webseite?

Die Unterschiede liegen in den Darstellungsmöglichkeiten. Schliesslich sind die Bildschirme auf den mobilen Endgeräten wesentlich kleiner als die Desktopbildschirme. Seitenleisten sowie umfangreiche Menüs existieren nicht auf mobilen Webseiten. Deshalb besteht keine Pflicht für eine identische Darstellung einer mobilen und einer Desktopversion. Aber der wichtigste Inhalt des Internetauftritts darf auf keinen Fall auf der mobilen Version fehlen. Einst existierten deutliche Unterschiede in der Anzeige zwischen den beiden Versionen. Die Mobile-Website zeigte nicht sämtliche Inhalte an. Dank der Mobile-First-Indexierung hat sich dies zu Gunsten der Nutzer verändert. Die Suchmaschine präsentiert den gesamten Content. Im Vergleich dazu: Google hielt versteckte Inhalte den Webseitenbesuchern vor, um deren Nutzerlebnis zu optimieren.

Mobile SEO hat das “normale” SEO erfolgreich verdrängt

Korrigiert lautet die Aussage: Die Nutzer haben dank ihrer Webseitennutzung die herkömmliche Suchmaschinenoptimierung durch die Mobile-First-Indexierung ersetzt. Einst mussten Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, um am Markt bestehen zu bleiben, erfolgreiches SEO durchführen. Eine nicht auffindbare Webseite war mit einem nicht-existierenden Unternehmen vergleichbar. Nun, in Zeiten der Mobile-Ära dominiert das Mobile SEO. Diejenigen, die diesen Wandel bewusst ignorieren oder ungewollt verschlafen, verlieren den Kampf gegen die Konkurrenz. Mehr noch: Sie verlieren Kunden. Stammkunden und Neukunden. Deshalb sollte die Mobile-First-Indexierung für sämtliche Webseitenbetreiber oberste Priorität haben. Denn ein einwandfreier Online-Auftritt ist für Unternehmer mittlerweile so wichtig wie die Luft zum Atmen.

Google vollzieht derartige Änderungen nicht, um Webseiten Designer zu ärgern. Stattdessen verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Nutzung des Internets für alle Beteiligten zu verbessern. Der Druck für die SSL-Verschlüsselung liefert den Beweis für diesen Sachverhalt. Alle profitieren von Neuerungen gleichermassen. Die Umstellung auf Mobile SEO ist somit unumgänglich und fungiert für jedermann als Segen.