Externe Newsletter

Neukundengewinnung mittels externen Newsletter-Kampagnen

OneLine erklärt, wie externe Newsletter-Kampagnen dabei helfen, Neukunden zu gewinnen.

Autor: Sami Gashi
Datum: 23.02.2021
Lesezeit: ca. 7 Minuten

Das Erlangen von komparativen Konkurrenzvorteilen gehört neben einer Gewinnmaximierung zu den zwei wesentlichen Motiven, weshalb Unternehmer eine Firma gründen. Motivierte denken wiederum weiter und verfolgen das Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Verantwortungsbewusste hingegen haben umfassendere Absichten: sie vereinen die drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales im Zuge einer Unternehmensgründung miteinander. Eine wichtige Rolle spielen die genannten Ziele. Zwei andere Aspekte sind mindestens genauso wichtig: Mitarbeiter und Kunden. Beide legen fest, ob das Unternehmen floriert oder die Insolvenz anmeldet. Deshalb bemühen sich zukunftsorientierte Unternehmer um beide Gruppen.

Während die Kapazität in Bezug auf die Mitarbeiter meistens zügig ausgelastet ist, sieht es bei der gewünschten Kundenanzahl anders aus. Denn die Konkurrenz ist gross. Kaum eine Firma geniesst einen Monopolstatus. Deshalb kämpfen Unternehmen darum, ihre Kunden in Stammkunden zu konvertieren UND neue Kunden zu gewinnen; regelmässig. Denn die Neukundengewinnung dient als Sicherung des Unternehmensfortbestandes. OneLine erklärt, wie externe Newsletter-Kampagnen dabei helfen, dieses Ziel zu verwirklichen.

Das Geheimnis der Standalone-Newsletter

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Welche Möglichkeiten stehen Betrieben zur Verfügung, Neukunden mithilfe von Newsletter Marketing zu gewinnen? Standalone-Newsletter. Worum handelt es sich bei dieser Art der Neukundenakquise? Um spezifische externe Newsletter. Sie weisen Ähnlichkeiten mit einem herkömmlichen Werbebrief auf. Dabei verschickt ein Adresseigner E-Mails an Personen, die in seinem Verteiler registriert sind. Wobei der Auftraggeber die Daten der registrierten Nutzer weder weiterverkauft noch weitervermietet. Er handelt ausschliesslich im Interesse seines Werbekunden. Zudem nutzt der Adresseigener seine E-Mail-Adresse und keineswegs die des Auftraggebers. Doch ehe Unternehmen diese Newsletter-Art in Anspruch nehmen, führen sie zunächst eine intensive Zielgruppenauswahl durch. Denn dieser Schritt dient als unverzichtbare Grundlage für eine erfolgreiche Kampagne. 

Darüber hinaus erfolgt ein Newsletter-Versand lediglich an Interessenten, die mit einem Erhalt von Werbebotschaften einverstanden sind. Dieses “Ja” zum Erhalt von Werbemails steht bei der Standalone-Kampagne im Mittelpunkt der Betrachtung. Denn ohne die Zustimmung wäre der elektronische Werbebrief nichts weiter als ein Rechtsverstoss. Und ein Imageschaden für das Unternehmen. Dennoch stehen erfolgreiche externe Newsletter für einen hohen Return-On-Investment.

Klassische und erfolgreiche Beispiele für externe Newsletter

Als klassisches Beispiel für Standalone-Mailings fungieren E-Mail-Nutzer. Sie stimmen bei ihrer Registrierung einem Empfang für kostenlose Werbemails zu. Der Hinweis lautet: Sie stimmen zu, Informationen ausgewählter Werbepartner zu erhalten. Des Weiteren erfolgt der Versand dieser Werbemails über uns. Ihre Daten behandeln wir vertraulich und geben sie nicht an Dritte weiter. Sofern User keine Werbemails mehr wünschen, haben sie die Möglichkeit zu einem anderen Tarif zu wechseln. Der Datenschutz liegt im Mittelpunkt der Betrachtung. Deshalb schreibt ausschliesslich der Adresseigner die Kunden im Auftrag seines Werbepartners an. Aus diesem Grund sollten Unternehmen höchste Vorsicht walten lassen, wenn ihnen jemand E-Mail-Adressen verkaufen will. Diese lassen sich nicht verkaufen, es sei denn es liegt eine Co-Registrierung vor. In der Regel existiert keine Möglichkeit, E-Mails zu kaufen, weil diese an das Werbeeinverständnis der juristischen Person gebunden sind.

Wie berechnen Dienstleister den Versand von Standalone-Kampagnen?

Normalerweise funktionieren Werbemails dieser Art nach dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP). Unternehmen müssen diesen jedoch nicht entrichten, sofern sie über ein ausreichendes Verhandlungsgeschick verfügen. Denn Marketingverantwortliche haben die Möglichkeit, in Abhängigkeit von der Zielgruppe, vom Angebot und der Adressqualität, eine Pay-per-Lead sowie Pay-per-Sale-Abrechnung auszuhandeln.

Worauf Unternehmen bei der Buchung von externen Newslettern achten sollten

1. Wenn die Gewinnung der E-Mail-Adressen gegen den Datenschutz verstösst, entstehen dadurch negative Konsequenzen für den Werbetreibenden und nicht für den Adresseigner: unzufriedenstellende Performance, Imageverlust und rechtliche Folgen. Deshalb spielt die Auswahl des Adresseigners die Hauptrolle. Für Unternehmer, die neue Kunden gewinnen wollen, lohnt es sich deshalb auf die Seriosität und den Ruf des Adresseigners zu achten. Hilfreiche Fragen, die als Rätsels Lösung dienen, lauten:

2. Unternehmer haben das Recht zu erfahren, auf welche Art und zu welchem Zeitpunkt der Adresseigner die Daten gesammelt hat. Hat er sich dabei auf das simple Confirmed Opt-In oder auf das zuverlässige Double Opt In-Verfahren verlassen? Bei Double Opt-In handelt es sich um eine spezielles Registrierungsverfahren des E-Mail-Marketings. Es beruht auf dem Grundsatz des Permission Marketings: Werbung verschicken Adresseigner lediglich dank einer ausdrücklichen Erlaubnis des Kunden. Ebenso hat der Kunde während der Newsletter-Registrierung diese in einem zweiten Schritt bestätigt. Dafür kommt eine DOI-Mail samt Aktivierungslink zum Zuge. Sofern der Empfänger den Link aktiviert, gilt die Anmeldung als bestätigt. Auf diese Weise haben Fremde keine Möglichkeit, E-Mail-Adressen zu missbrauchen. Sie können diese auch nicht in einen anderen Verteiler eintragen. Aus rechtlicher Sicht fungiert das Double Opt-In-Prinzip als sicherste Registrierungsvariante. Deshalb findet es im E-Mail-Marketing am häufigsten Anwendung. Vier Schritte kennzeichnen das Double Opt-In Verfahren:

3. OneLine empfiehlt auch eine Kontrolle der Daten auf Plausibilität. Wenn ein Adresseigner behauptet, mit einem Gewinnspiel 7 Millionen E-Mail-Adressen erhalten zu haben, dient diese Aussage als sicheres Indiz für eine mangelnde Seriosität des Anbieters. Achtsame Marketingmanager prüfen, welche Webseiten, Formulare sowie Anmeldeprozesse der Adresseigner verwendet und, ob er sich an die juristischen Anforderungen hält.

4. Es lohnt sich, unterschiedliche Angebote von verschiedenen Anbietern zu vergleichen; insbesondere den Tausender-Kontakt-Preis. Sofern die Kosten auffallend günstig sind, sollten Social-Media-Manager äusserste Vorsicht walten lassen.

5. Als Absender kommt ausschliesslich der Standalone-Mail-Adresseigner infrage. Denn er verfügt über das Einverständnis. Auf keinen Fall agiert das werbetreibende Unternehmen als Absender.

6. Liegen Profilmerkmale zu den Datenangaben vor? Lässt sich eine Segmentierung in Bezug auf das Alter, Geschlecht und die Interessen durchführen?

7. Bevor Unternehmen die Dienstleistung in Anspruch nehmen, sollten sie selbst eine Basis für eine gelungene Erfolgsauswertung kreieren. OneLine empfiehlt zudem, eigene Tracking-Links zu implementieren. Auch ein eigener Zählpixel sollte zum Werbemittel gehören. Auf diese Weise ermitteln Social-Media-Manager selbst die Klick- und Öffnungsrate, ohne sich auf die Auswertungsergebnisse der Adresseigner zu verlassen.

8. Das Sprichwort: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”, passt hervorragend auf externe Newsletter. Denn Unternehmer testen vorab den Verteiler. Wie gehen sie dabei vor? – Indem sie lediglich eine geringe Anzahl der Nutzer mit einer Werbemail versorgen. Dadurch kontrollieren sie, ob der Bestand der E-Mail-Adressen über die gewünschte Performance verfügt.

Unterschätzte Fehler einer Standalone-Kampagne

Standalone-Kampagenen unterstützen die Neukundengewinnung, doch sie bergen ebenso Risiken. OneLine klärt über die unterschätzen Gefahren einer Standalone-Kampagne auf.

Die Vorzüge der Standalone-Mails nicht nutzen

Im Zeitalter des Internets gehört die E-Mail zum Alltag eines jeden Menschen, der die moderne Art der Kommunikation nutzt. Demzufolge dienen Standalone-Kampagnen als effektives Werkzeug für eine gezielte Kundenansprache. Aktionsbezogen. Einmalig. Günstig. Reichweitenstark. Durch diese vier Vorzüge zeichnet sich diese Art der Werbebotschaft ebenfalls aus. Zudem bietet diese praktische Kommunikationsart zahlreiche Key Performance Indicators. Zu diesen zählen insbesondere die Öffnungsrate sowie die Post-Click-Aktivitäten auf dem Online-Auftritt. Deshalb liegt der grösste Nachteil darin, digitale Werbung wie das Newsletter-Marketing überhaupt nicht zu nutzen.

E-Mail an falsche Empfänger senden ist eine Todsünde

Die Auswahl der Zielgruppe erfordert höchste Sorgfalt. Falsche oder ungenau ausgewählte Adressaten sind mit hohen Kosten und Streuverlusten verbunden. Werbung für ein neues Epiliergerät interessiert überwiegend Damen; in den seltensten Fällen die Herrenwelt. Deshalb legen achtsame Marketingexperten einen hohen Wert auf Dienstleister, die in der Lage sind, zielgruppenspezifische Kampagnen durchzuführen. Nichts wirkt sich fataler auf ein Newsletter Marketing aus, wie eine falsche Zielgruppenauswahl.

Ein mangelnder Datenabgleich wirft kein gutes Licht auf die Kampagne

Das Einverständnis der E-Mail-Empfänger stellt eine wichtige Grundlage dar. Dennoch existiert ein weiterer Punkt, den eine Minderheit beim Versenden von Werbemails vergisst: Datenabgleich. Stimmen die vorliegenden Informationen mit den Daten der Bestandskunden tatsächlich überein? Denn die Beachtung der datenschutzrechtlichen Aspekte ist unabdingbar. Technisches Know-how ebenfalls. Weshalb? – Weil während des Abgleichs spezifische Verschlüsselungen zum Einsatz kommen.

Ein schlechtes Design schreckt potenzielle Neukunden ab

Weshalb spielt ein Buchcover eine wichtige Rolle bei der Gestaltung eines Buchs? – Weil Leser zuerst auf das Cover schauen, ehe sie zum Buch greifen und die Inhaltsangabe durchgehen. Dasselbe gilt für externe Newsletter. Das Design entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Auch in der Werbebranche existieren zahlreiche Fallstricke. Sie betreffen Layout und Text gleichermassen. Die Betreffzeile dient als verlockendes Aushängeschild. Zudem transportiert sie die Werbebotschaft: kurz und prägnant.  Wie sollte ein Titel nicht sein? – Abgedroschen. Unehrlich. Viel zu lang. Es existiert noch eine unerwünschte Titelart. Ihr Name lautet Rabatt-Sonderaktion. Diese Betreffzeile verursacht lediglich eine Abneigung bei den Lesern. Zudem geniesst sie den Ruf “inflationär” unter den Marketingexperten.

Zu der Standalone-Kampagne passt logischerweise der Absendername. Experten erschaffen ein minimalistisches Layout Zudem achten sie darauf, dieses responsiv zu gestalten und für sämtliche E-Mailprogramme zu optimieren. Denn sogar harmlose Designfehler schaden dem Image des Senders. Um herauszufinden, welche E-Mail am besten bei Standalone-Kampagnen funktioniert, verwenden Werbekunden sogenannte A/B-Testverfahren. Dabei handelt es sich um ein Standardinstrument, welches bei einem effektiven sowie effizienten E-Mail-Marketing keineswegs fehlt.

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Fazit: externe Newsletter-Kampagne – Risiko oder Chance?

Oftmals reicht die Anzahl der Stammkunden, die ein Unternehmen akquiriert hat, nicht aus, um sich dauerhaft gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Damit die Insolvenz nicht vor der Tür steht, sind neue Kunden notwendig. Ebenso dient die Aussage “Die Konkurrenz schläft nicht”, als sinnvolle Motivation – für Standalone-Kampagnen. Marketingmanager sollten bei der Verwendung einer Standalone-Kampagne stets das weltbekannte Zitat “Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance”, im Hinterkopf behalten. Denn genau dafür stehen externe Newsletter. Unternehmen lassen diesen elektronischen Werbebrief exakt einmal und dann nie wieder verschicken. Bei einer Standalone-Kampagne handelt es sich keineswegs um einen abonnierten, regelmässigen Newsletter. Dennoch zählen Standalone-Werbemails zu einem unverzichtbaren Werkzeug des Online Marketings. Zum einen stellen sie neue Angebote vor, zum anderen erhöhen sie die Reichweite. Diese Vorgehensweise rentiert sich insbesondere für mittelständische und kleine Firmen. Oft investieren Firmen dieser Grössenordnung weniger in Marketing und Vertrieb. Schliesslich fehlt ihnen das notwendige Budget.

Ein guter Dienstleister hingegen hilft dabei, mit einer Standalone-Kampagne die Neukundengewinnung zu beschleunigen. Ebenso trägt der Adresseigener die Werbebotschaft an die sorgfältig ausgesuchte Zielgruppe heran. Sofern die Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter stattfindet, sollte die Rechtssicherheit oberste Priorität aufweisen. Erst danach kommen Ziele, Content und das Design des Newsletters. Von einer Chance ist die Rede, wenn Unternehmen die genannten Tipps beherzigen UND umsetzen. Risiken hingegen entstehen, sofern Firmen wichtige Aspekte wie Rechtssicherheit missachten. Dann folgt ein Imageverlust ohne neue Kunden.