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Wie wichtig ist eine Mobile responsive Webseite 2020?

Die mobile Internetnutzung wächst stetig

Wie entscheidend ist eine Mobile responsive Webseite 2020?​

Die mobile Internetnutzung wächst stetig. Erstmals im Jahr 2016 überstieg sie weltweit die stationäre Nutzung, was übrigens an vielen Nutzern in afrikanischen und asiatischen Ländern liegt, die gar keinen stationären PC anschaffen. Hierzu nur wenige Fakten:

 

• Auf den Philippinen betrug die mobile Nutzung im Jahr 2019 täglich im Durchschnitt 311 Minuten.
• In Thailand waren es 297 Minuten.
• Nigeria: 290 Minuten
• Kenia: 276 Minuten
• USA: 162 Minuten
• Österreich: 139 Minuten
• Schweiz: 132 Minuten
• Deutschland: 112 Minuten

 

Als Google diese Entwicklung beobachtete, teilten die Verantwortlichen des Konzerns mit, dass man den Fokus nun auf Mobile-User setzen werde. Das bedeutet, dass Webseiten, die für die mobile Nutzung per Responsive Webdesign besonders optimiert sind, ein besseres Ranking erhalten. Schon im Jahr 2015 hatte Google den eigenen Suchalgorithmus an die zunehmende mobile Nutzung angepasst. Seither priorisiert der Suchmaschinengigant die mobil optimierten Seiten immer mehr. Dieser Trend hält bis heute – Stand März 2020 – an. Seite dem letzten Update von Google können wir sogar mit Sicherheit behaupten, dass der Mobile-User und damit die Mobile responsive Website im Vergleich zum Desktop User priorisiert wird.

 

Was ist eine mobile responsive Webseite?

Solche Webseiten erkennen, welches Endgerät sie aufruft – ein Desktop PC, ein Smartphone oder ein Tablet. Sie öffnen sich dann an diese Webseite angepasst. Erreicht wird das beim technischen Design durch die richtige Anwendung von CSS und den Einsatz von Media Queries. Das müssen Sie als Nutzer nicht im Detail verstehen, es soll nur das technische Prinzip kurz andeuten. Wir kennen das schon von vielen Webseiten: Sie sehen auf dem Smartphone ganz anders aus als auf dem Desktop-PC. Unter anderem werden Bilder, die sonst den Startbildschirm füllen, nicht unbedingt im Vollbildmodus dargestellt. Die Anordnung der Unterseiten erfolgt auf andere, smartphonefreundliche Weise. Bilder öffnen sich nach einem anderen technischen Prinzip (von unscharf zu scharf), das die nötige Datenmenge reduziert. Es gibt noch mehr Details, die wir als Online Marketing Agentur beim responsiven Design einer Webseite beachten. Sie alle dienen dazu, die Darstellung auf mobilen Endgeräten zu verbessern.

10 Gründe für eine mobile responsive Webseite

Eine Webseite ist nicht von vornherein automatisch für die mobile Nutzung optimiert. Diesen Irrtum müssen wir als Online Marketing Agentur bei unseren Kunden immer wieder ausräumen. Sie sind der Auffassung, dass die Webseite, wenn man sie mit dem Smartphone aufrufen kann – und sei es durch Eingabe der URL –, doch für mobile Endgeräte geeignet sei. Doch dem ist nicht so. Ohne den Einsatz von Responsive Webdesign erscheint die Seite auf dem kleinen Display des Smartphones sehr nutzerunfreundlich und wird daher schnell wieder verlassen. Das beeinflusst unter anderem die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sehr negativ. Doch mit etwas zusätzlicher Designarbeit optimieren wir Ihre Seite(n) für mobile Endgeräte. Diese 10 Gründe sprechen dafür:

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1. SEO

Sie werden durch mobiles, responsives Design einen besseren Rang in den Suchergebnissen erhalten und zusätzlich mehr Nutzer bzw. Kunden gewinnen. Mobile Endgeräte – vor allem das Smartphone – nutzen Menschen heute an jedem Ort. Nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bibliotheken oder Parks, sondern auch daheim greifen wir oft viel schneller für eine Suche zum Smartphone, als den PC einzuschalten. Wir suchen mit dem mobilen Gerät nach Informationen, nach dem Standort des nächsten Hotels oder Restaurants und nach einem Arzt, wir kaufen damit ein und kommunizieren eifrig mit unseren Smartphones. Doch wir rufen nur die Webseiten auf, die wir auf den vorderen Rängen finden. Das sind die responsiven Seiten.

 

2. Glaubwürdigkeit

Eine mobile responsive Webseite erweckt Vertrauen und macht Sie glaubwürdig bei Ihren Kunden, Geschäftspartnern und Influencern. Wer feststellt, dass Ihre Seite für mobile Endgeräte optimiert ist, macht damit eine positive Erfahrung. Wenn die Seite nicht für das Smartphone optimiert ist, erzeugt sie hingegen Frust. Bleiben Sie durch responsives Design eine glaubwürdige Ressource für Produkte, Informationen und Dienstleistungen.

 

3. Best Practice als Standard

Zunächst galt responsives Design für mobile Endgeräte nur als Best Practice, inzwischen hat es sich als Standard durchgesetzt. Inzwischen ist die Mehrheit aller Webseiten weltweit mobile friendly designt. Neue Webseiten werden praktisch nur noch so aufgesetzt, selbst Homepagebaukästen bieten von vornherein responsives Design an. Das ist angesichts der umfassenden mobilen Internetnutzung auch selbstverständlich (siehe oben), weshalb Sie diesem Trend unbedingt folgen müssen. Ihre Nutzer rechnen damit. Sie sind inzwischen diesen Standard von den meisten Webseiten gewohnt.

 

4. Mehr Kunden

Sie gewinnen deutlich schneller wesentlich mehr Kunden. Alle Interessenten an Ihren Produkten und Dienstleistungen, die ihre Suche überwiegend mobil durchführen, rufen praktisch nur mobil optimierte Seiten auf. Ohne responsives Design erhält Ihre Seite bei der mobilen Suche einen sehr schlechten Rang, selbst wenn sie auf dem Desktop-PC noch relativ weit vorn erscheint. Damit würden viele Ihrer SEO-Bemühungen ins Leere laufen. Ein Interessent sucht nur höchst selten auf dem Smartphone gezielt nach Ihrer Firma, noch seltener gibt er Ihre URL ein. Daher führt für Unternehmen, die im Netz verkaufen wollen, an responsivem Design kein Weg vorbei.

 

5. Mehr Umsatz

Auch pro Kunde generieren Sie mehr Umsatz mit einer responsiv designten Webseite. Der Kunde kann sich darauf mit dem Smartphone einfach viel besser orientieren und kauft aufgrund dieser Nutzererfahrung natürlich mehr ein. Er findet dadurch die Dinge, nach denen er wirklich gesucht hat. Hinzu kommt: Der zufriedene Kunde kehrt auf Ihre Seite zurück und kauft in Zukunft noch mehr. Im besten Fall teilt er die Seite mit anderen Menschen, was Ihr Geschäft exponentiell beschleunigen kann. Ein frustrierter Kunde hingegen, den Sie mit einer nicht mobil optimierten Seite hinterlassen, könnte im Gegenteil über Sie eine negative Rezension verfassen.

 

6. Belohnung durch Google

Wie schon eingangs kommuniziert belohnt Google mobil optimierte Webseiten mit einem besseren Ranking. Jeder Webmaster kennt heute die einschlägigen Empfehlungen von Google und richtet sich danach, wenn er klug handelt. Die Verantwortlichen bei Google haben seit 2015 immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig eine Optimierung mit responsivem Design für Mobilgeräte ist. Es war die Zeit, als die Revolution der Smartphones nicht mehr zu übersehen war.

 

7. Optische Verbesserung Ihres Webauftritts

Mobile optimierte Seiten sehen auf dem Smartphone deutlich besser aus. Natürlich funktionieren sie dort auch gut, wenn wir für Sie responsives Design eingesetzt haben. Es lohnt sich also nicht, auf den überholten früheren Weg des Designs nur für den PC zu setzen. Das wäre sogar ein geschäftliches Risiko.

 

8. Steigerung der Reputation

Wenn Sie dem modernen technischen Trend zu responsivem Design folgen, wird das Ihre Reputation im Netz deutlich stärken. Das betrifft natürlich den Online-Bereich, doch selbst offline spricht man besser über Sie, weil Sie im Netz auf allen Geräten optimal präsentiert werden. Menschen berichten von sich aus gern über diejenigen Unternehmen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben. Es könnte also sein, dass eine Kundin, die bei Ihnen Mode gekauft hat, dies beim Kaffeekränzchen ihren Freundinnen erzählt. Diese Damen wissen allesamt nichts über die Hintergründe von responsivem Design. Die erste Käuferin berichtet nur, dass sie mit dem Einkauf bei Ihnen sehr zufrieden war, den sie mit ihrem Smartphone erledigt hat – und teilt gleich Ihre Webseite mit der gesamten Kaffeerunde.

 

9. Moderne und relevante Erscheinung Ihres Unternehmens

Sie können die besten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, die wir uns vorstellen können – ohne modernen Webauftritt erscheinen diese angestaubt und altbacken, im schlimmsten Fall sogar unnütz und irrelevant. Das hängt mit dem oben angesprochenen Punkt zusammen, dass responsives Design heute den Status des Best Practice verlassen hat und zum Standard geworden ist. Wer seine Seiten nicht so optimiert, muss als altmodisch gelten. Wer hingegen darauf setzt, zählt zu den modernen, innovativen und daher relevanten Unternehmen. Solche Unternehmen erreichen heute jeden Smartphone-Nutzer, was (fast) bedeutet, dass sie jeden Menschen erreichen.

 

10. Bessere Funktionalität

Websites, die nicht für die mobile Nutzung optimiert wurden, funktionieren auch schlechter. Stellen Sie sich nur vor, Ihre Sitemap sollte jemand auf dem winzigen Smartphone-Display nach weiterführenden Links durchsuchen wollen. Er wendet sich wahrscheinlich alsbald frustriert ab. Unsere digitale Landschaft entwickelt sich immer schneller. Nur wer mit der Zeit geht, hat im scharfen Wettbewerb die Nase vorn. Webseiten, die nicht responsiv designt wurden, könnten alsbald gänzlich von der Bildfläche verschwinden.

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Wie erstellen wir für Sie als Online Marketing Agentur eine mobil optimierte Seite?

Die Gründe für die mobil optimierte Seite dürften nun klar sein. Sie fragen sich jetzt, wie wir dabei vorgehen. Es gibt hierbei fünf Schwerpunkte:


  • 1. Einschränkung von Popups: Ein Popup erfüllt durchaus seine Funktion, doch wenn der Nutzer es nicht sehen will, muss er es sehr schnell ausblenden können. Das ist auf dem Desktop-PC per Klick sehr einfach, auf dem Smartphone hingegen nicht. Mobile Benutzer haben es aber immer eilig. Wir empfehlen Ihnen, auf mobilen Seiten Popups stark einzuschränken oder ganz zu vermeiden. Google nennt diese Anzeigen „Interstitials“ und straft Seiten mit einem schlechten Ranking ab, wenn diese Interstitials die Nutzererfahrung beeinträchtigen.


  • 2. Prozentsätze für die Breite: Mit CSS-Stylesheets ist es möglich, die Breite von Elementen auf der Seite in Prozent zu definieren. Das betrifft Spalten und Bilder. Eine Pixeldefinition ist auch möglich, aber der prozentuale Ansatz gefällt uns besser. Eine Einstellung von 50 Prozent stellt beispielsweise sicher, dass der Nutzer nicht horizontal scrollen muss. Die Pixeleinstellung führt manchmal zu ungünstigen Grössen.


  • 3. Media Queries: Die Medienabfragen gewährleisten, dass Ihre Seite das aufrufende Gerät erkennt (wie eingangs erwähnt). Sie sind eine der Säulen beim responsiven Design. Dadurch benötigen Sie nur eine Webseite, die sich immer angepasst an das Endgerät öffnet. Sie kann auf dem Desktop-PC durchaus grosse Bilder und verästelte Grafiken zeigen – auf dem Smartphone hingegen nicht. Dazu muss die Seite wissen, welches Gerät sie aufruft. Dieses „Wissen“ verschaffen ihr die Media Queries.


  • 4. Ablenkungen vermeiden: Auf dem Smartphone ist es extrem wichtig, dass der Nutzer blitzschnell dahin geführt wird, wo er die gewünschte Information findet. Die bunten Bilder und Einblendungen der Seiten für den Desktop-PC können hier kontraproduktiv sein. Wir achten darauf, dass mobil optimierte Seiten wenig Ablenkung enthalten. Die Sitemap verlegen wir zugunsten der besseren Übersichtlichkeit an den unteren Rand.


  • 5. AMPs: Die Accelerated Mobile Pages funktionieren über ein spezielles Framework für die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit. Google setzt sich sehr für die Nutzung von AMPs ein. Wir verwenden sie daher ebenfalls für das responsive Design und konnten damit bisher sehr gute Ergebnisse erzielen. Seiten mit AMPs ranken bei Google offenbar besser, so eine aktuelle SEO-Hypothese.


Responsive Webdesign jetzt starten!

Wenn Ihre Seite noch nicht mobil optimiert ist, lassen Sie uns jetzt dieses Vorhaben in Angriff nehmen! Die mobile Optimierung wird Ihren Erfolg im Netz sehr deutlich steigern. Sollten Sie bei uns eine neue Seite in Auftrag geben, optimieren wir diese von vornherein auch für mobile Endgeräte.

Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf! Unser Online Marketing Spezialisten-Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

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